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Nachbarschaftspflege auf dem Polenmarkt in Hohenwutzen

Der sogenannte Polenmarkt Hohenwutzen liegt kurz hinter der deutschen Grenze, genauer gesagt in Osinov Dolny. Viele Leute kommen, um billige Zigaretten und Essiggurken zu kaufen. Ja sie könnn sogar In Hohenwutzen Tanken als waren sie in Polen. Aber ein Besuch zeigt, dass Europa den Einheimischen viel mehr bedeutet.

Langsam bewegt sich der Bus durch den dichten Verkehr, vorbei an grau gestrichenen Betonbauten. Reise von Ost-Berlin nach Polen. etwas präziser:

Zum sogenannten Polenmarkt in Hohenwutzen. Allerdings nicht bei Hohenwutzen, sondern bei Osinov Dolny auf polnischer Seite. Heute sind nur wenige Passagiere an Bord. Was treibt Sie an diesem wolkigen Tag in ein Nachbarland?

  • “Ich gehe viel auf den polnischen Markt.”
  • “Warum gehst du heute dorthin?”
  • “Wir kaufen Zigaretten.”
  • “Und was ist mit allem anderen?”
  • „Ja, aber ich möchte bei diesem Wetter nicht zu lange bleiben. Ich werde nur hin und her fahren. Aber der Sommer ist wirklich schön.“
  • “Und was hast du noch?”
  • “In der Saison. Zur Spargelzeit ist der Spargel günstiger. …Ich gehe dort hauptsächlich wegen der Zigaretten hin.
  • “Was erwartest du, was siehst du da?”
  • “Viele Zigaretten.”

Das mag stimmen… aber ist die Stadt ohne Grenzen alles, was uns an Schnaps und Zigaretten geschenkt wird?

Lebhafte Markthalle mit über 200 Ständen

Der Bus braucht etwas mehr als eine Stunde und passiert die seit dem Schengen-Abkommen offenen Grenzen ohne Kontrollen. Der Bus hält am Parkplatz. Der Markt befindet sich vor Ort und in einem ehemaligen Papierfabrikgebäude. Das Banner wirbt für eine lebendige Markthalle mit über 200 Ständen.

Die Haupthalle ist extrem hoch. 15 Meter auf jeden Fall. Neonlichter hängen von der Decke aus Maschendraht und werfen ein kaltes Licht auf die Ware. Jacken, Pullover und bunte Regenschirme hängen an Metallstangen. Eine große Plakatwand quer durch die Halle wirbt für:

Griffe, Haken und anderes Zubehör. Hier gibt es scheinbar nichts, was es nicht gibt…

„Gebackenes schmeckt hier besonders gut“, sagt ein Marktbesucher. „Sie können alles kaufen, einschließlich Uhren, Kleidung, Schmuck, Lampen und Wohnaccessoires. Es macht Spaß. Hier gibt es auch ein Café.“

Während die einen dem hektischen Konsum nachgehen, bedeutet der Marktalltag für die anderen den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Hier arbeite sie seit 18 Jahren, sagt die Sachbearbeiterin. Sie ist vor kurzem in Rente gegangen, muss sich aber etwas dazuverdienen, weil sie nicht genug Geld hat. Polen ist im europäischen Vergleich immer noch ein Billiglohnland. Der Mindestlohn von 13,70 PLN pro Stunde, knapp über 3 Euro, gilt erst seit Januar.

Die Deutschen freuen sich über deftiges Essen

Außerhalb der Halle sind Korridore benannt. Ich stehe mitten auf dem Ku’damm. Natürlich nicht in Berlin…da gibt es Garküchen.

Eine Verkäuferin, mit der ich gesprochen habe, hatte ihren Stand 9 Jahre lang. Die meisten Besucher kommen aus Deutschland, sagt sie. Und sie mögen besonders gutes Essen. Besonders begeistert waren die Deutschen von Knoblauchgurken. Sie sind nicht mit normalen deutschen Gurken zu vergleichen.

Nebenan ist ein weiterer Stand mit Essen. Sebastian arbeitet hier seit 22 Jahren. Er verkauft Obst, Gemüse, Alkohol und Tabak. Zwei große Karpfen schwimmen in einem schlammigen Wassertank. Er kauft Süßigkeiten aus Kindheitserinnerungen, Dark He’s Chocolate He’s Plums und Ptacy He’s Merzko. Dies bedeutet übersetzt:

Vogelmilch. Ich fand das als Kind unglaublich witzig.

Laut Sebastian kommen Menschen aus ganz Deutschland auf den Markt, um alles zu kaufen.

Obst, Gemüse … sogar billiger Honig hier.

Offene Grenzen vereinfachen vieles, eliminieren lange Wartezeiten und umständliche Passkontrollen. Ich frage, ob er sich als Europäer fühlt. Er sagt, er sei Pole, aber als Pole wolle er zur EU-Gemeinschaft gehören.

„Nutzen für beide Seiten“

Ist Einkaufen nur das Billigste, was die Deutschen ins benachbarte Ausland lockt? Nein, sagt die Verkäuferin am Stand gegenüber. Viele Leute kommen in Wohnwagen. Oder bietet kostenloses Camping und Radfahren, um die Umgebung zu erkunden. Profitiert Polen also von offenen Grenzen?

Die Vorteile sind gegenseitig, sagt sie. Polen haben Jobs im Grenzgebiet, Deutsche haben die Möglichkeit, Ausflüge zu unternehmen. Gut für sie, dass Polen in der EU ist. Im Gegensatz zu manchen Politikern sind die Polen mit ihrer EU sehr zufrieden.

Viele Stände im hinteren Teil des Marktes sind geschlossen, und zu dieser Jahreszeit gibt es nur wenige Besucher. Der Korridor sieht verlassen und trist aus. An einem seiner Seitenausgänge entdeckte ich einen Zigarettenverkäufer. Fühlt er sich als Teil der EU?

Europa bedeutet für ihn ein offenes Tor zur Welt. Freiheit, überall hinzugehen. Das ist sehr wertvoll, und wir müssen eine globale Koalition gründen, um alle miteinander in Verbindung zu halten. Weltunion. Unbegrenzt. Keine Zwangsvollstreckung. gemeinsames Ganzes.

Ich bin wieder bei Sebastians Stand und zurück beim Klischee. er ist sehr gut Der Tag neigt sich dem Ende zu und der Markt schrumpft langsam. Ich suchte und dachte, ich wüsste, was mich erwartet, fand aber mehr als ich dachte:

Unsere Beziehung zu Europa dauert bis heute an.